neue Studenten


Jetzt reiche ich noch ein Bild von unseren neuen Masterstudenten nach: Wir haben dieses Semester Einführung ins Alte Testament 1 zusammen und nächstes Jahr (vermutlich) dann Altes Testament Einleitung 2 und Hebräisch. Insgesamt haben wir eine sehr angenehme Lern-Atmosphäre und ich hoffe, dass die Studenten sich viel mitnehmen können. Eine echte Herausforderung ist neben der Sprache vor allem das unterschiedliche Niveau, das die Studenten mitbringen. Manche haben schon einen Bachelor-Abschluss in Theologie, manche noch nicht. 

Im Gegensatz zu den vorigen Jahren bin ich gerade dabei, neue Inhalte in den Stoff einzuarbeiten. Gerade in den erzählenden Büchern des AT (z.B. 4. Mose oder auch 1/2 Samuel) gehe ich weg davon, die Geschichten nachzuerzählen. Mein Anliegen ist es nun vielmehr, auf einer anderen Ebene zu vermittlen, was diese Geschichten theologisch vermitteln wollen. Was sagen sie über Gott, über den Menschen, über Israel, über die Davids-Dynastie ...? Ich bin froh über Ob, meinen TA (teaching assistant), eine studentische Hilfskraft, der mir dabei hilft. 

Mindestens zwei Dinge sind hier anders als in Deutschland: Dass man nie einem Studenten offen vor anderen sagen sollte, dass er mit seiner Meinung falsch liegt (das beschämt ihn). Und die großen Mengen an snacks, die während den Pausen (und darüberhinaus) gegessen werden. Bei einer Unterrichtszeit zwischen 13 und 16 Uhr ein Muss, um die Konzentration aufrecht zu erhalten.

Meine Studenten und ich würden uns freuen, wenn ihr für uns betet: Um Gottes Leitung im Unterrichtsgespräch ... darum, dass den Studenten neue Seiten an Gott und an der Bibel klarwerden ... dass der Unterricht die Studierenden für ihre zukünftige Aufgabe vorzubereitet ... dass bei ihnen die Liebe zu Gott uns seinem Wort wächst.