Semesterferien

Schon seit Ende März befinden sich die Studierenden an ihren Praktikumsplätzen in verschiedenen Gemeinden, überwiegend in Nordthailand in den umliegenden Provinzen von Chiangmai. Da sich die Provinz Chiangmai immer noch in der dritten Covid-Welle befindet, finden die meisten Gottesdienste nur online statt. Eine besondere Herausforderung für die Studis. Trotzdem ist einiges los am College: Neue Studierende bewerben sich. Dozenten nutzen die Zeit für research-Projekte, für ihre Doktorarbeit oder schreiben Aufsätze, so wie ich. Das Gebäude wird neu gestrichen, wie man an den Bildern unten sehen kann. Die Handwerker sind sehr geschickt darin, auf den Bambus-Gerüsten hin- und herzuklettern.

ein neuer Anstich
ein neuer Anstich
auf dem Bambusgerüst
auf dem Bambusgerüst

Hitze

Während ich diese Zeilen schreibe, ist es uglaublich heiß - gestern haben wir abends um 17.00 Uhr immer noch 35 Grad an unserem Küchenfenster gemessen. Alles ist heiß, sogar die Hauswände oder das Wasser aus der Leitung. Das macht müde und langsam. Alles dauert länger. Am Wochenende sind wir mit Freunden in einen nahe und viel höher gelegenen Dschungel gefahren. Da war es schön kühl und die Natur hat uns gut getan.

Do Pui - In der Natur
Do Pui - In der Natur

Covid-Impfungen

Nach und nach rollt auch Impfung gegen Covid an, im Juni soll es losgehen. Man kann sich über apps auf dem Handy anmelden und immer mehr Krankenhäuser bieten Impftermine an, aber zunächst noch nur für Thai. Die Payap-Universität verhandelt zur Zeit mit Krankenhäusern und Gesundheitsbehörden darüber, ob es möglich ist, alles Personal und alle Studierenden der Payap-Universität zu impfen. Noch nichts genaues weiß man nicht. Viele Menschen, mit denen ich spreche, haben Angst vor der Impfung. Aber Covid zu bekommen, ist auch nicht besser, sagen sie. Also abwarten.

Judith's Kindergarten

Eine besondere Herausforderung stellt es dar, dass der Kindergarten an der christlich deutschen Schule zur Zeit geschlossen ist, schon seit Ende März. Wenn wie bei uns beide Eltern arbeiten und keine Großeltern helfen können, kommen wir ziemlich an unsere Grenzen. Wir sind allerdings froh um Freunde, bei denen Judith spielen kann und umgekehrt. Wir hoffen, dass der Kindergarten noch einmal öffnet, bevor es Ende Juni in die Sommerferien geht. Dann hätte Judith noch einen Abschluß ihrer Kindergartenzeit. Im August kommt sie ja schon in die erste Klasse.