Seit ungefähr Mitte Dezember ist COVID 19 in Thailand wieder aktuell geworden. Nachdem es lange so ausgesehen hatte, dass die Gefahr gebannt ist, gab es neue Ausbrüche der Krankheit. Zunächst auf einem Shrimp-Markt in der in Zentralthailand gelegenen Provinz Samutsakhon. Von da aus hat sich das Virus vor allem in Bangkok und nach Ost-Thailand ausgebreitet.

Die Regierung hat dieses Mal nicht wie letztes Frühjahr mit einer Ausgangssperre reagiert. Aber gerade in den betroffenen Provinzen sind viele Restaurants, incl. Bars, Geschäfte, Schulen und Kindergärten geschlossen. Es gibt auch weitergehende Beschränkungen, z.B. sind bestimmte Gebiete zu "roten Zonen" erklärt worden - das heißt, man kann dort nur noch unter bestimmten Bedingungen hinreisen. Wer aus diesen Gebieten kommt und in eine andere Provinz reist, muss sich in 14tägige Quarantäne begeben. Vielerorts ist die Lage unübersichtlich.

In Chiang Mai, rund 1000 km vom Ausbruchsherd entfernt, geht die Angst um. Judiths Schule war nach den Ferien noch eine weitere Woche geschlossen wie auch viele andere Schulen in der Stadt. Katrin ist wieder zu online-Beratungen übergegangen. Im Gottesdienst unserer Thai-Gemeinde sind nur noch 50 Personen im Saal erlaubt.

Am McGilvary-College gibt es im Master-Bereich wieder online-Unterricht. Auch der Gottesdienst am Mittwoch wurde auf online umgestellt. Zunächst nur bis zum 24. Januar. Danach hofft man, hat sich die Lage wieder beruhigt. Und ist der Tat - seit einigen Tagen steht die Zahl der Neuinfektionen in der Provinz Chiang Mai tatsächlich still.

online-Vorlesung mit lustigem Hintergrund
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der Studierenden-Gottesdienst online
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